Griff in die Kiste / Bin-Picking

Serientaugliche und anwenderfreundliche Umsetzung vom "Griff in die Kiste", bzw. "Bin-Picking": Die Umsetzung ermöglicht auch den Einsatz für klein dimensionertes Schüttgut.

Das nachfolgende Video zeigt den serientauglichen Nachweis am Kundenbauteil, einem Aluminium-Rohr für die Motorkühlung. Die Kisten simulieren den Vorratsbehälter des zu separierenden Bauteils. Nach der Entnahme aus der Schüttgutkiste scannt das Kamerasystem die Lage der verbliebenden Bauteile und erstellt eine 3D Abbildung für die nächste Entnahme. Parallel führt der Roboter einen definierten Arbeitsschritt aus, der weitere Bearbeitung des Bauteils simuliert.

Vom Prestige zur Praxis

Griff in die KisteDie Herausforderung beim „Griff in die Kiste“, oft auch "Bin-Picking" genannt, liegt in der verlässlichen Reproduzierbarkeit der Entnahme von ungeordnetem, insbesondere bei klein dimensioniertem Schüttgut aus Transportbehältern. Als Spezialist für Systemintegration zeigt ASS eine Umsetzung anhand realer Kundenteile im Video.

Griff in die KisteHierzu eine prozesssichere Kameratechnik zu finden war eine der größten Herausforderungen. Mit ISRA VISION wurde ein Kooperationspartner gefunden, dessen Kameratechnik die Anforderungen alle erfüllt und auch die verlässliche Handhabung von kleinen Bauteilen erlaubt. Mit dem Modell ISRA Shapescan3D 400 HR und dem Roboter von Yaskawa, einem Motoman MH5LF konnte auch diese Herausforderung erfolgreich gelöst werden.
Die Systemintegration und das Zusammenfassen von Technologien ist eine der Kernkompetenzen der ASS. So wurde auch für den „Griff in die Kiste“ alles von der Machbarkeitsanalyse über die Konzeption und Projektierung, bis hin zur Integration in die Fertigungsumgebung des Kunden durch ASS Maschinenbau realisiert.
Die Automationsanlage kann in der weiteren Produktion größtenteils selbstständig vom Kunden angepasst werden. Eine intuitive Bedieneroberfläche ermöglicht die einfache Handhabung und individuelle Anpassung ohne besondere Programmierkenntnisse. So kann der Kunde auch weitere Bauteile einprogrammieren und die Anlage mit anderen Artikeln fahren.

Der Aufbau zeigt den Arbeitsablauf der Praxisumsetzung beim Kunden: Das ISRA VISION Kamerasystem scannt die Werkstücke und deren Lage. Der Yaskawa Roboter fährt anschließend an die übermittelte Position und entnimmt das Werkstück. In der Praxis führt der Roboter das Bauteil einer Werkzeugmaschine zu.